Atemberaubende Insel

Urlaub auf der Insel Usedom ist atemberaubend schön und erholsam. Nicht umsonst nennen viele sie die grüne NaturInsel am Meer. 
Die Insel, einmalig von der Eiszeit geformt, vereint viele wechselnde Landschaftsformen auf engstem Raum: kilometerlanger feinsandiger Ostseestrand, Binnenseen, Moore, Wiesen und Weiden und Wälder. Die Usedomer Kulturlandschaft hat eine intakte Natur.

Usedoms historische Bäderarchitektur, quirliges Strandleben, die riesigen Buchen- und Kieferwälder und teils mächtigen Steilufer liefern spannende Kontraste, die jedem Erholungssuchenden etwas bieten. Wohl auch deshalb zählt Usedom seit mehr als 100 Jahren zu den beliebtesten Urlaubsregionen Deutschland. Nach einer Umfrage gilt Usedom als die drittschönste Insel der Welt.

Insgesamt 54000 Hektar Naturschutzgebiet und 23000 Hektar Wasserfläche bieten Ruhe, Licht und frische Luft. Sonne pur. Viel Platz zum Chillen, Träumen oder für Bewegung wie Baden im Meer, lange Spaziergänge und Radtouren und traumhafte Sonnenuntergänge. Urlaub auf der Insel Usedom, das ist Erholung für all Ihre Sinne.

Sauberes Badewasser

Die Ostsee wird auch Baltisches Meer genannt. Es ist das kleinste Meer der Welt. Wikinger schufen die ersten Handelsverbindungen. Allerbeste Badewasserqualität entlang der Küste mit Europas längstem feinsandigen Sandstrand (42km) laden Sie zum Baden oder Sonnen ein. Der weiße Strand ist weitgehend flachabfallend, besonders schön für Sandburgen oder lange Spaziergänge entlang des Wassersaums. 1820 gilt als Geburtsjahr des Badewesens auf der Insel Usedom.

Bernstein und Hühnergötter

Einzigartig sind Usedoms beeindruckende fossilen Funde wie Bernstein, Hühnergötter und Donnerkeile.
Wer nach einem kräftigem Nordost-Sturm am frühen Morgen entlang der Steilküste unterwegs ist, wird mit etwas Glück fündig. Vor allem in Herbst und Winter, denn nur kaltes Salzwasser treibt den Bernstein hoch. Verborgen zwischen Tang, Treibholz, kleinen Steinen und Muschelschalen liegt er am Spülsaum. Dieser Baltische Bernstein entstand vor etwa 40 bis 50 Millionen Jahren aus dem Harz subtropischer Nadelwälder.

Hühnergötter, die Feuersteine mit dem Loch, und die zylindrisch spitzen Donnerkeile findet man eher zwischen Geröll und Steinen.

Die Zweitgrößte Insel

Die Insel Usedom mit ihrem kleinen Städtchen Usedom ist nach Rügen die zweitgrößte deutsche Insel (ca. 445 Quadratkilometer). Etwa ein Sechstel der Fläche (ca. 73qm) gehört seit dem Potsdamer Abkommen zu Polen. Dazu zählt auch die interessante Hafenstadt Swinemünde (Swinoujscie).

Die deutsch-polnische Grenze ist seit 2007 wieder offen. Sie verläuft etwa drei Kilometer östlich vom Kaiserbad Ahlbeck entfernt.

Die Usedomer Inselbahn, viele Rand- und Wanderwege und die B111 verbindet den deutschen mit dem polnischen Teil der Insel Usedom. Die Bahn führt bis nach Swinemünde.  Auf dem deutschen Teil der Insel Usedom leben etwa 32000 Einwohner.

Usedoms Geschichte

Usedom hat eine atemberaubende Natur und reich an Geschichte. Die Bronzezeit gehört zu den großen vorgeschichtlichen Epochen der Insel, daran erinnert z.B. der Burgwall auf dem Golm. Nach dem Abzug der Germanen um 400 n. Ch. besiedelten um 700 n. Chr. Slawen die Region. Gut 400 Jahre später erfolgte die Christianisierung durch Otto von Bamberg. Klöster brachten nahezu die ganze Insel in ihren Besitz. Nach der Reformation ging der Kirchenbesitz an das pommersche Herzogshaus über.
1630 landete Schwedenkönig Gustav Adolf in Peenemünde: Usedom und Wollin kamen unter schwedische Herrschaft. 90 Jahre später kaufte der preußische König Friedrich Wilhelm I. beide Inseln sowie Altvorpommern bis zur Peene.